Ziel der Einsatzwertüberprüfung war es, die fachliche Kompetenz der Gruppen zu ermitteln, ihre Einsatzfähigkeit zu prüfen und dabei sowohl Stärken als auch Optimierungspotential zu erkennen.
Nicht nur die technische Ausführung durch die Helfer wurde in Augenschein genommen, auch die Führungsqualität der Gruppenführer sowie Ausstattung und Einsatzfähigkeit der Gerätekraftwagen (GKW) wurden geprüft. Die Bergungsgruppen mussten sich an sechs Stationen unter den wachsamen Augen der Prüfer den unterschiedlichsten Szenarien stellen.
Um die anspruchsvollen Aufgaben in der maximal vorgegebenen Zeit von nur 30 Minuten bewältigen zu können, waren neben fachlichem Können vor allem Teamwork und klare Kommunikation von Nöten.
Neben Wanddurchbrüchen mittels Motortrennschleifer oder Bohrhammer und dem Anheben schwerer Lasten zur Personenrettung, mussten die Einsatzkräfte auch eine CBRN-Lage (chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren) unter Atemschutz bewältigen. Eine weitere Person wurde mittels Leiterhebel gerettet. Zudem stand der Aufbau von Pumpe und Beleuchtung auf dem Programm, ebenso wie das Errichten einer Wandabstützung mit dem Einsatz-Gerüst-System (EGS).
Dabei hatten alle Bergungsgruppen nur ein Ziel vor Augen: Gemeinsam besser werden. Ein großes Dankeschön geht an den OV Groß-Gerau und die Regionalstelle Darmstadt für die tolle Organisation und den perfekt getimten Ablauf.

